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Kloster Fockenfeld Konnersreuth

Kloster Fockenfeld ist ein Kloster der Oblaten des hl. Franz von Sales in Fockenfeld bei Konnersreuth (Landkreis Tirschenreuth) in der Diözese Regensburg.
Von 1362 bis 1556 gehörte Gut Fockenfeld zum ausgedehnten Grundbesitz des Zisterzienser-Klosters Waldsassen, bis es von Kurfürst Ottheinrich von Wittelsbach, der sich der evangelischen Konfession angeschlossen hatte, säkularisiert wurde.
Schloss und Gut Fockenfeld wurden 1803 versteigert und kamen in Privatbesitz. Auf Initiative und mit finanziellem Beitrag der Mystikerin Therese Neumann wurden um 1950 Schloss und Gut Fockenfeld von den Fabrikanten Karl und Louis Bahner aus Oberlungwitz in Sachsen gekauft. Der römisch-katholische Orden der Sales-Oblaten ließ die Kartoffelfelder und Gemüsegärten des Gutsbetriebes in Grünflächen, die Stallungen für die Viehbestände und die Reitpferde als Wohnräume umgestalten, den Schlossteil mit dem Festsaal renovieren und umfangreiche Nebengebäude mit einem Kirchenraum anbauen. 1955 errichtete er ein privates humanistisches Gymnasium für Jungen mit Internat und eine Spätberufenenschule für den Priesterberuf und gründete das Kloster Fockenfeld.
Am 15. Januar 2018 gaben die Oblaten des heiligen Franz von Sales bekannt, dass der Schulbetrieb zum Ende des Schuljahres 2020/21 eingestellt wird.

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