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Resl Unser

Das Stück vom Film zum Fall des Konnersreuther Mirakels, von Bernhard Setzwein | Regie: Till Rickelt

1927: Der Theaterimpresario Max Reinhardt möchte sich ein künstlerisches Standbein in Amerika aufbauen. Was wäre da besser als der Stummfilm in Hollywood? Es entsteht der Plan, das Mirakel der »Leidensblume von Konnersreuth« zu verfilmen. Mit Reinhardt als Regisseur, Hugo von Hofmannsthal als Drehbuchautor und Schauspielerin Lillian Gish als Therese Neumann sind die größten Stars der Zeit versammelt. Gish macht sich sogar auf die beschwerliche Fahrt von Hollywood nach Konnersreuth, um dem „Miracle Girl“ (so der Arbeitstitel des Films) einmal leibhaftig gegenüber zu stehen.

Nach pandemie- und kriegsbedingten Absagen wagen wir einen neuen Versuch, »Resl Unser« nun endlich an den Ort des Geschehens nach Konnersreuth zu bringen.

Termine

Fr 18. November 2022 20.30 Uhr Informations- und Begegnungszentrum Konnersreuth » Tickets kaufen
Sa 19. November 2022 20.00 Uhr Informations- und Begegnungszentrum Konnersreuth » Tickets kaufen
Do 24. November 2022 20.00 Uhr Informations- und Begegnungszentrum Konnersreuth » Tickets kaufen
Sa 26. November 2022 20.00 Uhr Informations- und Begegnungszentrum Konnersreuth » Tickets kaufen

Besetzung

Lillian Gish, Stummfilmstar aus Hollywood: Doris Hofmann
Max Reinhardt, Regisseur: Uli Scherr
Gusti Adler, Reinhardts Assistentin: Claudia Lohmann
Joseph Naber, Ortspfarrer von Konnersreuth: Holger Popp
Ottilie, seine Haushälterin: Sonja Hammer-Kölbl
Franz Anton von Henle, Bischof von Regensburg / Gast der Konnersreuther Gaststätte „Zum Kouh Lenzen“: Stefan Puhane
Johann Baptist Höcht, Domkapitular / Wirt der Konnersreuther Gaststätte „Zum Kouh Lenzen“: Herbert Kreuzer

Regie & Bühne: Till Rickelt
Kostüme: Eva Schwab
Maske: Saskia Lang
Requisite und Bühnenbau: Stefanie Gallitzendörfer
Bühnenmalerei: Julia Ludwig
Technik: Ralf Grimaldi
Recherche und dramaturgische Mitarbeit: Tina Lorenz

Pressestimmen

›Resl unser‹ hält sich eng an die historisch verbürgten Tatsachen – und setzt sich gleichzeitig spielerisch über die verhärteten Fronten – hier Gläubige, dort Skeptiker – hinweg. Und dabei gibt es, man glaubt es kaum, viel zu lachen. — Mittelbayerische Zeitung